Im Rahmen des Jahresthemas 2022 der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer „Nachhaltiges Wirtschaftswachstum“ hat INTRAMA einen Empfang zum Austausch bewährter Herstellungsverfahren in der Produktion organisiert. Mitglieder der Kammer und Kunden des Unternehmens besuchten das Werk für flexible Verpackungen von INTRAMA in der Wirtschaftszone Thrakien - Plovdiv und informierten sich über die von INTRAMA entwickelten Lösungen für ein optimales Gleichgewicht zwischen der Haltbarkeit von Lebensmitteln und der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks des Verpackungsprozesses.
Offizielle Gäste der Veranstaltung waren die Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Plovdiv Frau Mariana Tscholakova und Herr Tim Kurth - Präsident der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer.
Die Teilnehmer der Veranstaltung sahen eine Demonstration des Verpackungsprozesses mit der Tiefziehmaschine INTRAMA Accent und den von INTRAMA entwickelten recycelbaren Vakuumfolien, die vom deutschen Institut Cyclos - HTP“ mit der Recyclingklasse AA - 90-95% im LDPE-Abfallstrom zertifiziert wurden.
Im Rahmen der Veranstaltung hielt Stoyan Ivanov, Marketingexperte bei INTRAMA, einen Vortrag zum Thema "Recycelbare Verpackungen und Nachhaltigkeit: Balance zwischen Lebensmittelkonservierung und ökologischem Fußabdruck des Verpackungsprozesses". Im Mittelpunkt der Präsentation stand das von INTRAMA entwickelte Nachhaltigkeitsprogramm „Reduce for better plant use“. Langfristiges Ziel des Programms ist es, die Effizienz von mehrschichtigen Barriereverpackungen zu erhöhen, indem die für ihre Herstellung verwendeten Rohstoffe reduziert werden. Kurzfristig zielt das Programm darauf ab, Lebensmittelverarbeiter bei der Entwicklung eines nachhaltigeren und wettbewerbsfähigeren Produktportfolios im Rahmen der Ziele der EU-Strategie für Kreislaufwirtschaft und Abfallmanagement zu unterstützen. Das Instrumentarium zur Erreichung der Programmziele umfasst die weltweit dünnste 11-schichtige Hochbarrierefolie mit Antibeschlagbeschichtung - TOP IN L HB HT 35 AF. INTRAMA trägt somit dazu bei, den ökologischen Fußabdruck des Verpackungsprozesses zu verringern, und zwar sowohl in der Produktionsphase durch die Verringerung der Inputs als auch in der Verbrauchsphase durch die Verringerung der Dicke der verwendeten Folie und die Erzeugung von weniger Abfall am Ende des Lebenszyklus der Verpackung, verglichen mit der Verpackung der gleichen Menge an Lebensmitteln für die gleiche Haltbarkeitsdauer.
Gastredner der Veranstaltung waren Pavel Panderski, Geschäftsführer von Eco Rizolv Ltd, der die Herausforderungen des Recyclings in Bulgarien vorstellte, und Dr.Walter Götz, der über das Thema „Blick in die Zukunft: Chemisches Recycling von Kunststoffen“ sprach.