Wir bei INTRAMA haben uns verpflichtet, unsere Kunden bei der Einhaltung der sich entwickelnden Verpackungsvorschriften zu unterstützen und nachhaltige Praktiken zu fördern. In den nächsten Zeilen werden wir uns daher ansehen, was die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) und die ökomodulierte EPR bedeuten, insbesondere im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), und wie sich die bevorstehenden Änderungen auf Ihr Unternehmen auswirken werden.
Was bedeutet erweiterte Herstellerverantwortung?
EPR ist eine Umweltpolitik, die die Hersteller für die Entsorgung ihrer Produkte verantwortlich macht. In den meisten europäischen Mitgliedstaaten zahlen die Hersteller Gebühren auf der Grundlage der von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen, um die Kosten für die nachgelagerte Abfallwirtschaft wie Sammlung, Transport, Sortierung und Recycling zu decken. Die EPR-Tarife richten sich nach dem Gewicht der Verpackung und der Art des Materials, z. B. Glas, Metall, Papier, Kunststoff usw.
Was ist öko-moduliertes EPR?
Die ökomodulierte EPR geht noch einen Schritt weiter, indem sie die von den Herstellern zu zahlenden Gebühren an die Umweltverträglichkeit ihrer Verpackungen anpasst. Im Rahmen dieses Systems werden Hersteller, die nachhaltige, recycelbare Materialien und Designs verwenden, von niedrigeren Gebühren profitieren, während Hersteller, die weniger nachhaltige Verpackungen verwenden, höhere Gebühren zahlen müssen.
Öko-moduliertes EPR nach PPWR
PPWR schlägt Änderungen an den EPR-Systemen von 2025 bis 2030 vor :
Ab 2025: Gebührenanpassung auf Basis der Recyclingfähigkeit der Verpackung und des Post-Consumer-Recycling-Anteils (PCR)
- Förderung für recyclinggerechtes Design: Für recyclinggerecht gestaltete Verpackungen werden niedrigere EPR-Gebühren erhoben.
- Förderung von PCR-Inhalten (Post-Consumer-Recycling): Für Verpackungen mit PCR-Inhalten könnten zusätzliche Ermäßigungen auf die EPR-Gebühren gewährt werden.
Ab 2030: Gebührenanpassung auf Basis der Recyclingfähigkeitsklassen für Verpackungen und des Post-Consumer-Recyclinganteils
- Recyclingfähigkeitsklassen: Die EPR-Gebühren werden an die Recyclingfähigkeitsklassen angepasst, wobei die höchste Klasse der niedrigsten EPR-Gebühr entspricht.
- Anreize für die Verwendung von PCR: Für Verpackungen, die PCR enthalten, könnten zusätzliche Ermäßigungen auf die PCR-Gebühren gewährt werden.
Vorteile des ökomodulierten EPR für Ihr Unternehmen
Kosteneinsparung: Durch die Optimierung Ihrer Verpackungen im Hinblick auf die Erfüllung der Ökomodulationskriterien können Sie die EPR-Gebühren deutlich senken, was im Laufe der Zeit zu erheblichen Kosteneinsparungen führt.
Image: Die Demonstration eines Engagements für Nachhaltigkeit kann zur Verbesserung des Rufs Ihrer Marke und zur Gewinnung umweltbewusster Verbraucher und Stakeholder beitragen.
Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen: Indem Sie den Änderungen in der Gesetzgebung immer einen Schritt voraus sind, stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen die Vorschriften einhält und vermeiden mögliche Bußgelder und Betriebsunterbrechungen.
Wettbewerbsfähigkeit: Die Umsetzung nachhaltiger Verpackungspraktiken stellt nicht nur die Einhaltung von Vorschriften sicher, sondern positioniert Ihr Unternehmen auch als Branchenführer in Sachen Nachhaltigkeit und verschafft Ihnen so einen Wettbewerbsvorteil.
Wir bei INTRAMA verstehen die Komplexität der EPR- und PPWR-Umweltverfahren. Unser Expertenteam begleitet Sie durch diese Veränderungen und hilft Ihnen, die regulatorischen Anforderungen in Chancen für Innovation und Wachstum umzuwandeln.
Sind Sie bereit, auf nachhaltige Verpackungslösungen umzusteigen? Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie wir Sie bei der Umstellung auf ökologisch modulierte RME und PPWR unterstützen können.